A report in a Cologne city magazine about „Wohnen für Hilfe“, a housing idea found in many German university towns: students live with older people and pay with help instead of rent.
Wohnen für Hilfe: Jung und Alt unter einem Dach
Viele Studierende in Köln suchen verzweifelt ein bezahlbares Zimmer. Gleichzeitig wohnen viele ältere Menschen allein in großen Wohnungen. Die Idee „Wohnen für Hilfe“ bringt beide Seiten zusammen — und es gibt sie inzwischen in vielen deutschen Universitätsstädten.
Which two problems does the idea solve?
Students need rooms, older people live alone in big flats Students have no money, older people need nurses Cities have too many empty houses
Das Prinzip ist einfach: Die Studierenden zahlen keine oder nur wenig Miete, oft nur die Nebenkosten. Dafür helfen sie im Alltag. Als Faustregel gilt: eine Stunde Hilfe pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat. Wer also zwanzig Quadratmeter bewohnt, hilft zwanzig Stunden im Monat.
A student lives in a room of fifteen square metres. How much help per month is the rule of thumb?
Fifteen hours Five hours Thirty hours
Was gehört dazu? Einkaufen, den Garten pflegen, mit dem Hund spazieren gehen oder das neue Handy einrichten. Pflege gehört ausdrücklich nicht dazu — dafür sind Fachleute zuständig.
What is not part of the help?
Nursing care Shopping Gardening
Marta, 23, studiert Sozialwissenschaften und wohnt seit einem Jahr bei Helga Schmitz, 81. „Am Anfang hatte ich Angst vor zu vielen Regeln“, erzählt sie. „Aber Helga hat viel Verständnis für mein Studentenleben. Und ich bin dankbar für ihre Geschichten — durch sie verstehe ich Köln viel besser.“
What is Marta grateful for?
Helga's stories The low rent Help with her studies
Helga Schmitz ist vor allem froh über die Gesellschaft. „Seit mein Mann tot ist, war es oft still in der Wohnung. Jetzt höre ich wieder Musik und Gelächter.“ Sie ist stolz darauf, dass sie noch selbstständig lebt — mit ein bisschen Hilfe.
Natürlich klappt nicht jede Wohnpartnerschaft. Wichtig sind klare Absprachen und Respekt vor den Gewohnheiten des anderen. Deshalb sprechen die Organisatoren vorher mit beiden Seiten. Wer Interesse an dem Projekt hat, meldet sich bei einer Beratungsstelle in seiner Stadt.
What do the organisers do so that partnerships work?
They talk to both sides beforehand They visit every week They write the house rules