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Die Replikationskrise: Warum viele Forschungsergebnisse nicht halten

An essay from the science pages of a Viennese daily on one of the great debates in research. Academic register: genitive chains, nominal style and the passive in every form.

„Die Wiederholbarkeit von Ergebnissen gilt als Fundament der empirischen Wissenschaft. Ein Befund, der nur ein einziges Mal unter ganz bestimmten Bedingungen beobachtet werden konnte, ist streng genommen kein Wissen, sondern bestenfalls ein Hinweis. Umso größer war die Erschütterung, als im Jahr 2015 die Ergebnisse eines groß angelegten Projekts veröffentlicht wurden: Ein internationales Team hatte versucht, hundert in renommierten Fachzeitschriften erschienene psychologische Studien zu wiederholen. Nur bei etwa einem Drittel konnten die ursprünglichen Effekte bestätigt werden.“

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Die Donau unter Druck: Wie der Klimawandel Österreichs größten Fluss verändert

A science feature from a Viennese weekly: low water, warm water, floods — what the climate crisis means for the Danube. Watch the passive in all its forms: with modal verbs, in every tense, and as a state.

„Wer an einem Sommerabend auf der Wiener Donauinsel spazieren geht, sieht einen Fluss, der ruhig und scheinbar unerschöpflich dahinfließt. Doch der Eindruck täuscht. Die Donau, mit rund 2.850 Kilometern der zweitlängste Strom Europas, steht unter erheblichem Druck. Extreme Niedrigwasserphasen, steigende Wassertemperaturen und schwere Hochwasser haben in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen. Fachleute sind sich weitgehend einig, dass diese Entwicklung durch den Klimawandel verstärkt wird.“

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Einsamkeit – die unterschätzte Volkskrankheit

A feature from the health pages of a Viennese weekly on loneliness: who is affected, what it does to body and mind, and what helps. Watch the Futur II — the tense for guesses about what has probably already happened.

„Es ist Sonntagabend, die Wohnung ist still, das Handy zeigt keine neuen Nachrichten. Viele Leserinnen und Leser werden diese Situation schon selbst erlebt haben – und die meisten werden sie als vorübergehend empfunden haben. Problematisch wird Einsamkeit erst, wenn sie zum Dauerzustand wird. Und genau das ist, glaubt man aktuellen Studien, für einen erheblichen Teil der Bevölkerung der Fall. Die Weltgesundheitsorganisation hat Einsamkeit inzwischen als ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit eingestuft.“

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Österreichisches Deutsch: Mehr als Paradeiser und Marille

A column in a Viennese daily on Austrian German: a standard language in its own right, or a dialect? Watch the verbs that work like modal verbs: pflegen, scheinen, drohen and nicht brauchen + zu.

„„Ein Sackerl, bitte!“ – Wer diesen Satz an einer Supermarktkassa in Hamburg sagt, erntet bestenfalls einen fragenden Blick. In Wien dagegen würde kaum jemand nach einer „Tüte“ verlangen. Und die Frage, ob man „Servus“, „Grüß Gott“ oder „Hallo“ sagt, verrät mehr über Herkunft und Situation, als man denkt. Solche Unterschiede pflegen Österreicherinnen und Österreicher mit einer Mischung aus Stolz und Selbstironie zu kommentieren. Doch hinter den kleinen Alltagswörtern verbirgt sich eine größere Frage: Ist das österreichische Deutsch bloß ein Dialekt – oder eine eigenständige Standardsprache?“

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Vier Generationen, ein Team: Führung im Wandel

A feature from the careers pages of a Viennese weekly: how to lead a team in which baby boomers and Generation Z work side by side. Formal register, full of Funktionsverbgefüge — find the simple verb behind each one.

„In kaum einer Epoche haben so viele Generationen gleichzeitig zusammengearbeitet wie heute. In vielen Unternehmen sitzen Babyboomer, die kurz vor der Pension stehen, neben Berufseinsteigern der sogenannten Generation Z, die ab Mitte der Neunzigerjahre geboren wurden. Dazwischen stehen die Generation X und die Millennials, die heute einen Großteil der Führungspositionen innehaben. Für Führungskräfte stellt diese Vielfalt eine erhebliche Herausforderung dar – und zugleich eine große Chance. Bis zum Ende des Jahrzehnts wird die Generation Z bereits einen beträchtlichen Teil der Belegschaft stellen.“