A Munich legend tells how the lye pretzel got its brown, shiny crust — by mistake. Watch for the passive: wird gegessen, wurden bestrichen, kann gegessen werden.
Ein Fehler, der berühmt wurde: die Laugenbrezel
In Bayern wird zum Frühstück gern eine Brezel gegessen — am liebsten mit Butter oder zur Weißwurst. Aber woher kommt eigentlich ihre braune, glänzende Kruste? Eine Münchner Legende erzählt die Geschichte.
What does the legend explain?
The pretzel's brown, shiny crust Why pretzels are twisted Where the word Brezel comes from
Am 11. Februar 1839 hat der Bäcker Anton Nepomuk Pfannenbrenner im Königlichen Kaffeehaus von Johann Eilles in München gearbeitet. Normalerweise wurden die Brezeln dort vor dem Backen mit Zuckerwasser bestrichen. An diesem Morgen hat Pfannenbrenner aber aus Versehen die falsche Flasche genommen: Statt Zuckerwasser hat er Natronlauge verwendet — damit wurden sonst die Bleche geputzt.
What did the baker use by mistake?
Lye instead of sugar water Salt instead of sugar Beer instead of water
Die Brezeln wurden trotzdem gebacken — und das Ergebnis war eine Überraschung: Sie hatten eine schöne braune Kruste und haben besser geschmeckt als je zuvor. Die Gäste des Kaffeehauses waren begeistert.
How did the pretzels turn out?
Brown, crusty and tastier than ever Burnt Too salty to eat
Ob die Geschichte wirklich so passiert ist, weiß niemand genau. Auch in Schwaben werden Laugenbrezeln seit Langem gebacken, und die Schwaben erzählen ihre eigenen Legenden. Sicher ist nur: Heute werden in Bayern jeden Tag sehr viele Brezeln verkauft.
Übrigens: Die Lauge ist nicht gefährlich, wenn sie richtig verwendet wird. Beim Backen verändert sie sich, sodass die fertige Brezel ohne Probleme gegessen werden kann.
Is the lye dangerous in the finished pretzel?
No — baking changes it Yes, always Only for children